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02.09.2009

Eingeschränkte Parkmöglichkeiten für Gleibergfest-Besucher

Wettenberg (acs). Wenige Tage trennen die Wettenberger noch von ihrem Gleibergfest. Damit schon der Start am Freitag mit dem KORK-Mundart-Abend ein voller Erfolg wird, informierten Bürgermeister Gerhard Schmidt sowie der Vorsitzende des Gleibergvereins, Günter Feußner, am Dienstag über den organisatorischen Ablauf des Festes.
Über das Programm berichtete die Allgemeine Zeitung bereits. In und an der Burg stehen keine Parkplätze zur Verfügung. All jenen, die noch gut zu Fuß sind, rät der Bürgermeister, den Besuch des Festes mit einer kleinen Wanderung oder Fahrradtour zu verbinden. Für Besucher aus Gießen, Wißmar und Launsbach bietet sich ebenso die Benutzung der Bus-Linien 802 beziehungsweise 800 an, die an allen Festtagen nach Fahrplan verkehren. Die Haltestelle »Hardtweg« wird in beiden Richtungen angefahren, samstags fahren die Busse stündlich, am Sonntag im Zweistundentakt.

Wer dennoch mit dem Auto anreisen möchte, kann den Parkplatz der Firma Sommerlad benutzen (eine Beschilderung findet sich an der Aral-Tankstelle am Augarten). Im umliegenden Bereich haben einige Landwirte ihre Wiesen zum Parken zur Verfügung gestellt. Zudem wird eine Kutsche vom Parkplatz der Firma Sommerlad und vom Sorgues-Platz an der Gemeindeverwaltung zur Burg fahren. Ein fester Fahrpreis wird nicht erhoben, die Fahrten laufen auf Spendenbasis. Gehbehinderte Menschen können auch einen im 30-Minuten-Takt verkehrenden Zubringer-Service nutzen. Der Kleinbus der Sozialstation bietet Platz für neun Personen. Mitfahrgelegenheit gibt es am Samstag von 13.30 Uhr bis 18 Uhr sowie am Sonntag von 9.30 bis 18 Uhr.

Die Zufahrt nach Krofdorf ist an allen Festtagen frei. Bürgermeister Schmidt wies darauf hin, dass auf den Streckenabschnitten, die für den Bus- und Kutschenverkehr genutzt werden, ein absolutes Halteverbot besteht.

Mit dem Deutschen Roten Kreuz und den Wettenberger Feuerwehren stehen dem Gleibergfest auch in diesem Jahr zwei heimische Hilfsdienste bereit. Schmidt lobte das ehrenamtliche Engagement der rund 600 Mitwirkenden, die an der Programmgestaltung und dem organisatorischen Ablauf beteiligt sind. Allen voran den Organisatoren Oliver Wegener und Ralf Volgmann gelte ein besonderer Dank.

Des weiteren waren es rund 5000 Taler, die in diesem Jahr von der Firma Schunk aus Heuchelheim kostenlos geprägt wurden. Dabei ist sich Schmidt sicher, dass so mancher Besucher den Taler gerne als Andenken für drei hoffentlich gelungene Festtage aufbewahren werde.

Die »Gleiberger Währung« wird an vier vom Gleibergverein verwalteten Kassen ausgegeben: am Nord- und Südtor, unter der Gleiberger Kirche und auf dem Burggelände. Nachdem das Gleibergfest vor fünf Jahren dem schlechten Wetter trotzen musste, hoffen die Organisatoren in diesem Jahr, mehr Glück zu haben. Schmidt und Feußner freuen sich auf viele Gäste. Schließlich sei der Erlös, den der Gleibergverein zur Instandhaltung der Burgruine verwendet, ein guter Zweck, so Schmidt.

Der Auftakt zum Gleibergfest findet am Samstag mit einem Festzug zur Burg statt, dem sich jeder Besucher anschließen darf. Treffpunkt ist am Sorgues-Platz um 13 Uhr, Abmarsch ist um 13.30 Uhr.

Gießener Allgemeine, 02.09.2009.