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06.03.2009

Vorbereitung für Gleibergfest

Wettenberg (m). »Ich hoffe, dass das Fest wieder ein voller Erfolg wird«. Diese Worte von Günter Feußner waren nicht eigennützig gemeint. Als Vorsitzender des Gleibergvereins weiß er, wie wichtig das alle fünf Jahre stattfindende Gleibergfest ist.
Wettenberg (m). »Ich hoffe, dass das Fest wieder ein voller Erfolg wird«. Diese Worte von Günter Feußner waren nicht eigennützig gemeint. Als Vorsitzender des Gleibergvereins weiß er, wie wichtig das alle fünf Jahre stattfindende Gleibergfest ist und je höher der Erlös daraus, umso besser. Der soll nämlich wieder dem Gleibergverein als Eigentümer der Burg zugute kommen. Unterhaltung und Restaurierung verschlingen große Summen. Zuschüsse und Mitgliedsbeiträge reichen da oft bei weitem nicht aus und derzeit wird die innere nördliche Burgmauer zwischen Burghof und Kirche saniert. Bis September müssen die Arbeiten fertig sein, denn am Wochenende 4. bis 6. September findet wieder ein Gleibergfest statt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und das Organisationskomitee mit Sprecher Oliver Wegener hatte jüngst zum Ortstermin eingeladen.

Vieles wurde schon (vor-)besprochen, die Resonanz derer, die mitwirken wollen ist groß, das Interesse scheint die Platzkapazitäten zu sprengen. Eine wichtige, bereits getroffene Grundsatzentscheidung, nämlich diesmal nicht die Auffahrt zur Burg in das Marktgelände einzubeziehen, scheint neu überdacht werden zu müssen. Nicht nur die Mitwirkungsbereitschaft von Ortsvereinen, Kindergärten, Schulen, Kirche und anderen örtlichen Institutionen ist groß, auch die Ideen sind attraktiv und vielfältig. Das mag aber auch seinen Grund im Motto der Veranstaltung haben: »Gleiberger Leben - Gleibergfest mit historischem Markt«. Es wird also bezüglich des Auffahrtsbereiches einen Kompromiss geben müssen. Das Innere der Burg - mit Burghof und Oberburg - wird ebenso das Ambiente beherrschen wie die Torstraße in Gleiberg selber, zwischen Nord- und Südtor. Dankeswerter Weise haben sich schon fast alle Anlieger bereit erklärt, auch ihre Höfe und Zufahrten für den Aufbau von Ständen und Attraktionen zur Verfügung zu stellen. So kann der historische Markt zu einer in sich geschlossenen Einheit gedeihen. Die Flächenbedarfe der Mitwirkenden sind unterschiedlich groß und beim Ortstermin ging es in erster Linie um Abstimmungen. Von Theaterstücken bis Gaukler- und Ritterleben, von der Feldschmiede über den Korbflechter bis zum Kerzenziehen, von der Spinnstube bis zum Kartoffeldämpfer und von der Spinnstube bis zu nostalgischen Turnvorführungen wird das Spektrum reichen, wie es sich schon abzeichnet bei den derzeit über 40 Marktbeschickern.

Dem Marktwochenende voraus geht auch die Würdigung von 30 Jahren Gemeinde Wettenberg mit einem Festakt im Rahmen einer Gemeindevertretersitzung, am Donnerstag, 3. September. Die, die sowieso die Burg rund um die Uhr und jeden Tag in Beschlag haben - um die geht es beim inoffiziellen Auftakt zum Marktgeschehen: Um die Fledermäuse. Denn der NABU Krofdorf-Gleiberg und die Naturschutzjugend Wettenberg laden am Freitag, 4. September, zur 9. Gleiberger Fledermausnacht ein.

Das dreitägige Gleibergfest erfordert auch logistische Überlegungen und deshalb war neben »Marktmeister« Thomas Hochstein, auch Alexander Barth von der Straßenverkehrsbehörde der Gemeindeverwaltung beim Ortstermin dabei. Verkehrssperrungen und -lenkungen werden notwendig und für die Besucher sollen wieder Parkplätze im Bereich des Augartens zur Verfügung gestellt werden. Ein bequemer Aufstieg wird durch einen Kutschpendeldienst vom Augarten und vom Sorguesplatz aus angeboten.

Gießener Allgemeine, 06.03.2009.